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Franco-deutscher Menschenrechtspreis für Aguas Bravas Nicaragua

Eine sehr erfreuliche  Nachricht: Aguas Bravas Nicaragua hat den Franco-deutschen Menschenrechtspreis für Nicaragua gewonnen! Er wird in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben. Im 5. Jahr seit Gründung hat ABN mit dieser Auszeichnung eine deutliche Anerkennung für ihre Pionierarbeit erfahren.

Wir freuen uns mit unseren Kolleginnen!

Brief von Brigitte Hauschild

Das FrauenNachtCafé sucht neue Räume!

Räume gesucht!

Das FrauenNachtCafé, die nächtliche Krisenanlaufstelle für Frauen von Wildwasser e.V., sucht neue Räume - gerne in Mitnutzung mit anderen Projekten.

In unseren Öffnungszeiten (Mittwoch, Freitag und Samstag 20:00 – 2:00 Uhr) brauchen wir zwei Aufenthaltsräume, ein Büro, ein Beratungszimmer und eine Küche. Tagsüber ist eine gemeinsame Nutzung mit anderen Projekten möglich. Innenstädtische, verkehrsgünstige Lage erforderlich, Barrierefreiheit (EG, VH) erwünscht.

Angebote bitte an: frauennachtcafe@wildwasser-berlin.de

Aguas Bravas Nicaragua erhält Menschenrechtspreis!

Eine sehr erfreuliche  Nachricht: Aguas Bravas Nicaragua hat den Franco-deutschen Menschenrechtspreis für Nicaragua gewonnen! Er wird in diesem Jahr zum ersten Mal vergeben. Im 5. Jahr seit Gründung hat ABN mit dieser Auszeichnung eine deutliche Anerkennung für ihre Pionierarbeit erfahren.

Wir freuen uns mit unseren Kolleginnen!

Stellungnahme DGfPI - BZgA Initiative

Wildwasser e.V. unterstützt die Stellungnahme  der DGfPI.

Presseerklärung

Nur wer nicht mit dem Rücken an der Wand steht, kann anderen den Rücken stärken: Beratung muss ausgebaut und finanziell abgesichert werden.

Am 30.11.2011 legen die drei zuständigen Ministerinnen den redigierten Abschlussbericht des Runden Tisches „Sexueller Kindesmissbrauch in Abhängigkeits- und Machtverhältnissen in privaten und öffentlichen Einrichtungen und im familiären Bereich“ auf der letzten Sitzung des Plenums des Runden Tisches vor.

Die unterzeichnenden Verbände, Fachstellen und Einzelpersonen erkennen an, dass in den letzten 1,5 Jahren - auch beflügelt durch die Expertise der Missbrauchsbeauftragten Frau Dr. Bergmann – viel geleistet und erarbeitet wurde. Bei aller Freude über das Erreichte bleibt aus unserer Sicht folgendes weiterhin anzumerken und im Interesse der Betroffenen sexualisierter Gewalt einzufordern: hier der gesamte Text als PDF zum download

Neu in Veröffentlichungen

Neu in den Veröffentlichungen: Positionspapier Standpunkt von Wildwasser e.V. Berlin zum Umgang von Eltern und Kind bei innerfamiliärem sexuellem Missbrauch oder bei einem entsprechenden Verdacht (Jan. 2011)
Als PDF-Datei zum Download

Fachtagung 10 Jahre Krisenwohnung Mädchennotdienst

Flyer zum Download als PDF

"Am Rand und mittendrin - gesellschaftliche und politische Verantwortung für die Randgruppe 'Mädchen in Not'".

Fachtagung anlässlich des 10 jährigen Bestehens der Krisenwohnung des Mädchennotdienstes von Wildwasser e.V.

Vorträge:
Geschlechtergerechte Jugendhilfe als Luxussorge?
Interkulturelle Aspekte in der Arbeit mit Familien (2,4 MB)
Mädchen - Gewalt und Aggression (9,5 MB)

10 -jähriges Jubiläum der Krisenwohung des Mädchennotdienstes

als PDF zum Download

Am 16.03.2011 haben wir 10-jähriges Jubiläum gefeiert.

Rückblickend betrachtet, ist es, als wäre es gestern gewesen! Die Krisenwohnung des Mädchennotdienstes in Trägerschaft von Wildwasser e.V. feierte am 05.03.2001 ihre Eröffnung. Die ersten Mädchen wurden aufgenommen, es entwickelten sich Kooperationen mit den Jugendämtern und anderen Trägern, die ersten Erfolge wurden sichtbar, konzeptionelle Unstimmigkeiten führten zur Weiterentwicklung. In diesen Jahren kämpften wir um die Anerkennung unserer Arbeit und wurde mit unterschiedlichen Preisen ausgezeichnet.
2004 wurde unser Einsatz für Gleichberechtigung und gesellschaftliche Partizipation von Mädchen und jungen Frauen mit Migrationshintergrund mit dem Integrationspreis des Berliner Beauftragten für Integration und Migration ausgezeichnet.
2007 gab es Auszeichnung mit einem Sonderpreis des Präventionspreises des Landes Berlin für interkulturelle Elternarbeit.

Und nun haben wir die ersten 10 Jahre hinter uns und es ist an der Zeit zuschauen, wo stehen wir? Wo wollen wir hin?

Uns war es wichtig, dieses Jubiläum nicht in einem kleinen kollegialen Rahmen zu feiern, sondern mit einer breiteren Fachöffentlichkeit in den Austausch zu gehen, über unser Konzept zu sprechen, nach neuen Ideen und  Wegen zu schauen und über fachpolitische Anforderungen und Erwartungen an die geschlechtsspezifische Jugendhilfe zu diskutieren. Unser Hauptziel war es, die rechtlichen Ansprüche, Partizipation und Beteiligung der Jugendlichen und ihrer Eltern in den Mittelpunkt zu stellen. Gemeinsam mit den Tagungsteilnehmerinnen versuchten wir über die gesellschaftliche Verantwortung für die Gruppe „Mädchen in Not“ zu diskutieren und Ideen zu entwickeln, was die Jugendhilfe, Politik, Gesellschaft im geschlechtsspezifischen und interkulturellen Kontext  leisten kann, will oder wird.
Es war uns auch wichtig, dass zum unserem Jubiläum auch unsere KlientInnen sichtbar werden, mit ihren Sorgen, Ressourcen und Perspektiven.

Die Tagung verlief unter dem Titel: "Am Rand und mittendrin - gesellschaftliche und politische Verantwortung für die Randgruppe 'Mädchen in Not'".

In der alltäglichen Arbeit mit den Familien stellen wir fest, dass viele Klientinnen, ins Besondere die Angehörigen der so genannten “Randgruppen“  den Zugang in das Jugendhilfesystem viel zu spät finden, bzw. die Angebote sehr schwer annehmen können. Durch die Sparmaßnahmen, die in der Berliner Jugendhilfe vor einigen Jahren durchgesetzt wurden, bekamen viele Jugendliche und ihre Eltern das Gefühl, nicht mehr gehört zu werden, was die Annahme der bewilligten Maßnahmen zusätzlich erschwerte. Deshalb  war es uns ein Anliegen, auch diese Erfahrungen mit anderen zu teilen, über die rechtlichen Ansprüche zu diskutieren und zu schauen, was wir gemeinsam gesellschaftlich und politisch bewirken können.

tl_files/wildwasser/Bilder/Newsletter2011/10JahreMND.jpgZum Ausklang der Tagung gestalteten wir zusammen einen Wunschbaum. Hier konnten Vorschläge, Kritik und Wünsche sowohl für die Mitarbeiterinnen der Krisenwohnung des Mädchennotdienstes als auch an die Politik angebracht werden.

 


Fazit:
Die Tagung war ein Erfolg:
Alle Plätze waren besetzt.

Die Atmosphäre war mit Interesse, Engagement und Fachlichkeit erfüllt.
Das Publikum war kritisch, hinterfragend und kompetent.
Die Referentinnen warfen viele Thesen auf und vermittelten ihr Wissen
und die PodiumsteilnehmerInnen diskutierten offen und fair.

Pressemitteilung 10 Jahre Mädchen in Not

als PDF zum Download

Pressemitteilung

10 Jahre sind 3.652 Tage Lachen, Weinen, Arbeiten und Feiern
Fachtagung des Mädchennotdienstes/Einrichtung „Mädchen in Not“ wird 10 Jahre

Berlin, 03.03.2011: Mit einer Fachtagung feiert der Mädchennotdienst des Wildwasser e.V. am 16. März 2011 sein 10-jähriges Engagement für Mädchen, die unter Gewalt und Misshandlung leiden oder obdachlos sind.

Unter dem Thema „Am Rand und Mittendrin – gesellschaftliche und politische Verantwortung für die Randgruppe ‘Mädchen in Not‘“ kommen am 16. März 2011 Experten aus Jugendhilfe, Politik und Gesellschaft zu einer Fachtagung zusammen. Gemeinsam blicken sie auf 10 Jahre erfolgreiches Engagement des Mädchennotdienstes des Wildwasser e.V. zurück und erarbeiten neue Ideen für die zukünftige Zusammenarbeit. Die Themen der Fachtagung stießen auf so große Resonanz, dass wir bereits jetzt schon ausgebucht sind.

Unter Moderation des RBB-Journalisten Felix Krüger diskutieren u.a. Monika Herrmann, Stadträtin für Jugend, Familie und Schule im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg und Tobias Hellenschmidt, Oberarzt in der Vivantes Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie.

Der Mädchennotdienst des Wildwasser e.V. arbeitet seit 10 Jahren in der stationären Jugendhilfe in Berlin und kümmert sich um Mädchen, für die körperliche und psychische Misshandlung, sexualisierte Gewalt, Vernachlässigung und Drogenkonsum zum Alltag gehören. Bisher haben weit über 1.000 Mädchen in der Krisenwohnung des Mädchennotdienstes ein gewaltfreies Zuhause gefunden und sammeln so Kraft für einen neuen Weg mit positiven Erfahrungen.

Die Berliner Fachöffentlichkeit zollt den Mitarbeitern der Krisenwohnung nicht erst nach 10 Jahren seine Anerkennung: 2004 erhielt der Mädchennotdienst Wildwasser e.V. den Integrationspreis des Berliner Beauftragen für Integration und Migration für seinen Einsatz zur Gleichberechtigung und gesellschaftlichen Partizipation von Mädchen und jungen Frauen mit Migrationshintergrund. 2007 wurde die Krisenwohnung mit dem Sonderpreis des Präventionspreises des Landes Berlin für interkulturelle Elternarbeit ausgezeichnet.

Mehr Details zum Programm finden sie im Flyer

Ansprechpartnerin für weitere Auskünfte:

Irina Leichsenring
Leiterin Mädchennotdienst Wildwasser e.V.
Bornemannstr. 12,
13357 Berlin

Telefon 030 / 21 00 39 90
Fax 030 / 21 00 39 91

mail: maedchennotdienst-leitung@wildwasser-berlin.de

Presseerklärung

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Forderungen parteiliche Fachstellen
Opferschutz und Strafverfahren

Ein Jahr öffentliche Diskussion über sexuellen Missbrauch
Fachstellen gegen sexualisierte Gewalt ziehen Bilanz und fordern eine strukturelle Verbesserung der Hilfen für Betroffene.

Vor einem Jahr lösten die ersten Berichte über die sexuelle Ausbeutung von Schülern durch Ordensbrüder am Berliner Canisius Kolleg eine Welle der Empörung und der Aufdeckung aus. Zahlreiche Fälle sexuellen Missbrauchs innerhalb der Kirchen, im Sport, im Gesundheitswesen und Einrichtungen der Jugend- und Behindertenhilfe wurden aufgedeckt. Die Politik konnte den Handlungsbedarf nicht mehr leugnen und lud Vertreter der Kirchen, Verbände, Justiz und Wissenschaft zum Runden Tisch. Mit wenigen Ausnahmen verzichtete die Bundesregierung bei der Zusammensetzung des Runden Tisches auf die Expertise der Fachstellen gegen sexualisierte Gewalt. Damit blieben die Erfahrungen der Stellen weitgehend ungenutzt,  die in den vergangenen Jahrzehnten die Angebote und Konzepte zum Thema sexualisierte Gewalt aufgebaut haben und in denen sich Expertise zu allen Themenfeldern von Prävention, Intervention, Fachberatung, Vernetzung bis hin zur Qualitätssicherung bündelt.
Nach einem Jahr intensiver öffentlicher Diskussion über die sexuelle Ausbeutung von Mädchen und Jungen ziehen die Fachstellen gegen sexualisierte Gewalt nun Bilanz und müssen feststellen, dass trotz aller politischen Absichtserklärungen und intensiver Diskussionen am Runden Tisch bisher keine Verbesserung der Hilfen für Betroffene festzustellen ist. In gemeinsamen Stellungnahmen fordern sie eine strukturelle Verbesserung dieser Hilfen und nehmen zur Vernachlässigung des Opferschutzes im Strafverfahren Stellung.  Mit ihren Stellungnahmen möchten sie die Positionen der VertreterInnen der parteilichen Fachstellen am Runden Tisch unterstützen und die Politik auffordern, endlich Maßnahmen zur Verbesserung der Situation der Betroffenen umzusetzen.

Für Presseanfragen stehen zur Verfügung:

  Frauennotruf Göttingen:
Maren Kolshorn, 0551 – 44684
  Frauen-Notruf.Goe@t-online.de
  Tauwetter e.V. Berlin: Thomas Schlingmann, 030/693 80 07
    mail@tauwetter.de
  Wildwasser e.V. Berlin: Iris Hölling, 030/48628232
 
geschaeftsfuehrung@wildwasser-berlin.de
  Zartbitter e.V. Köln:
Ursula Enders, 0221/312055
    info@zartbitter.de
  Zartbitter Münster e.V.: Astrid-Maria Kreyerhoff
  Zornröschen e.V. Mönchengladbach: Sigrid Mattausch, 02161/208886
    info@zornroeschen.de
  ANYMA München: 089 /201 70 01