Frauen/ Trans* > FrauenNachtCafé

FrauenNachtCafé

Das FrauenNachtCafé ist offen für alle Frauen*, die sich in einer Krisen- oder Konfliktsituation befinden. Es bietet sich die Möglichkeit zum Austausch, selbstbestimmter Unterstützung und Beratung. Das gesamte Angebot ist kostenlos, nicht psychiatrisch, kann anonym und ohne Voranmeldung genutzt werden.

 

Was bietet das FrauenNachtCafé konkret?

  • persönliche und telefonische Beratung und Krisenintervention, um selbstbestimmte Handlungsmöglichkeiten in schwierigen Situationen zu entwickeln
  • einen offenen Raum von Frauen* für Frauen*: zum ‚einfach Dasein‘, mitgestalten und vernetzen
  • Informationen zu weiterführenden Beratungsangeboten
  • kostenlose Internetnutzung
  • Bücher insbesondere zum Themenschwerpunkt Gewalt und sexueller Missbrauch
  • Fortbildungen für Unterstützerinnen und Fachkräfte (auf Anfrage)
  • freitags ab 20:30 Uhr: moderierte Gesprächsrunde mit Erfahrungsaustausch und Reflexion zu Themen rund um Alltag, Politik, Lebensweisen, Selbsthilfe. Das Thema für den letzten Freitag im Monat s. hier, an den übrigen Terminen können interessierte Frauen gerne eigene Vorschläge mitbringen

Über uns: Team und Selbstverständnis

Krisen sehen wir als Bestandteil des Lebens an, nicht als Ausdruck von Krankheit oder persönlichem Versagen. Trotz des persönlichen Leids bieten sie auch eine Chance zur Veränderung, laden zu neuen Perspektiven und Gestaltungsmöglichkeiten ein. Dafür kann es wichtig sein, Krisen im individuellen und gesellschaftlichen Zusammenhang zu betrachten. Wir begleiten Frauen* auf dem Weg der Selbsthilfe und achten sie als Expert_innen ihrer eigenen Belange. Wir unterstützen darin, neue Handlungsmöglichkeiten zu erschließen und eigene Potenziale zu entdecken. - Was eine Krise ist, bestimmt jede_r für sich selbst. Krisenauslösende Momente können z.B. sein: Gewalterfahrungen, sexueller Missbrauch in der Kindheit, Armut, Ärger mit Behörden, Trennung und vieles mehr.

Gewalt ist Teil gesellschaftlicher Macht- und Herrschaftsstrukturen. Feministische Selbsthilfe meint auch, dass wir Diskriminierungen entgegenwirken, den eigenen Umgang mit Macht reflektieren und zum respektvollen Miteinander beitragen wollen.