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erfahrene Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin

Wildwasser e.V. ist ein anerkannter Träger der Jugendhilfe in Berlin und besteht aus mehreren Bereichen. Für die Anlaufstelle Mädchennotdienst suchen wir

ab 01.12.2021 eine erfahrene Sozialpädagogin/Sozialarbeiterin

Die Anlaufstelle Mädchennotdienst (MND) ist ein Kooperationsprojekt des Trägers Wildwasser e.V. mit der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie

Die Anlaufstelle des Mädchennotdienstes (MND) ist ein mädchenspezifisches Angebot innerhalb der Kriseninterventionseinrichtungen des Berliner Notdienstes Kinderschutz. Der Berliner Notdienst Kinderschutz wurde im Jahr 2006 mit der Erweiterung der Verwaltungsvereinbarung zwischen den Bezirken zum Umgang mit Inobhutnahme beauftragt, mit dem MND ein spezielles Beratungs- und Inobhutnahmeangebot für Mädchen* und junge Frauen* rund-um-die-Uhr vorzuhalten.

Mädchen* und junge Frauen* geraten unabhängig ihrer kulturellen Herkunft und ihres religiösen Hintergrundes häufig auf Grund ihrer weiblichen Geschlechtszugehörigkeit in Krisen- und Gefährdungssituationen bzw. erfahren deshalb Benachteiligung und Diskriminierung. Der Mädchennotdienst bietet diesen Mädchen und jungen Frauen Beratung und Unterstützung durch weibliche pädagogische Fachkräfte in einem besonders geschützten Raum.

Im Mädchennotdienst wird Mädchen* und jungen Frauen* im Alter von 12 – 21 Jahren eine verlässliche und stabilisierende Situation geboten, die es ihnen ermöglicht, zur Ruhe zu kommen, Konflikte zu bearbeiten und unter Einbeziehung vorhandener Ressourcen gemeinsam mit den Sozialarbeiterinnen* Lösungen zu entwickeln.

Im Mittelpunkt der Arbeit des MND stehen vor allem:

  • Mädchen* und junge Frauen* mit Migrationshintergrund, die auf Grund von Zwangsverheiratung, Diskriminierung und weiblicher Identifikationsprobleme einen besonderen Schutz benötigen
  • Mädchen* und junge Frauen*, die von sexueller, psychischer und physischer Gewalt bedroht sind oder diese erfahren haben
  • Unbegleitete Mädchen* und junge Frauen*, bei denen die Rückführung in das Herkunftsland unter der Berücksichtigung der Zustände durch Verschleppung in die Prostitution oder ähnliche Situationen geprüft werden muss
  • Mädchen* und junge Frauen*, die durch Schwangerschaft in eine Krisensituation geraten sind
  • Mädchen* und junge Frauen*, die aufgrund ihrer sexuellen Orientierung im Elternhaus oder in ihrem sozialen Umfeld in Konflikt geraten sind

sowie

  • Personen aus dem sozialen Umfeld der Mädchen* und jungen Frauen*, die im Zusammenhang mit einer realen oder vermeintlichen Notlage eines Mädchens* Hilfe und Unterstützung suchen.

Die gesetzliche Grundlage unseres Handelns sind die §§ 8, 8a sowie 42 und 41 SGB VIII unter Berücksichtigung des § 9 SGB VIII.

Ihre Aufgaben:

  • Persönliche und telefonische Beratung der Hilfesuchenden und Angehörigen in Krisen. Die Bereitschaft zur Schichtarbeit ist vorausgesetzt
  • Kooperation mit Kolleginnen und Kollegen des Jugendnotdienstes und mit allen weiteren Fallbeteiligten
  • Abwicklung des Berichtswesens nach den durchgeführten Beratungen
  • Teilnahme an den Teamsitzungen, Hausbesprechungen und Supervision

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes Studium der Sozialpädagogik/Sozialarbeit
  • Berufspraxis in vergleichbarer Position bzw. Erfahrung in der Beratung und Begleitung von Jugendlichen in schwierigen Lebenslagen
  • Gute Kenntnisse im Bereich des SGB VIII
  • Wissen um die verschiedenen Lebenslagen der Mädchen* und jungen Frauen*, Kenntnisse über geschlechtsspezifische Bedarfe und Besonderheiten
  • Erfahrungen in der Mädchen*arbeit, gern auch im stationären Bereich
  • Wissen in Bezug auf die Folgen der Gewalterfahrung, sowie ihre spezielle Dynamik in der Familie
  • Transkulturelle Kompetenz
  • Routinierter Umgang mit Internet und MS Office  (Word, Excel, Outlook)
  • Hohe Teamfähigkeit, selbstständige Arbeitsweise, hohe Flexibilität, Engagement und ein freundliches Auftreten
  • Kommunikative Kompetenz als Basis für erfolgreiche Netzwerkarbeit, die Führung von Konflikt- und Krisengesprächen und die Informationsweitergabe

Freuen Sie sich auf

  • eine interessante, spannende und entwicklungsfähige Aufgabe mit einem hohen Maß an Eigenverantwortung in einem systemrelevanten Bereich
  • umfangreiche Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten
  • Vergütung Anlehnung an TVL S-Tarif

Bewerbungen schnellstmöglich mit frankiertem Rückumschlag an:

Wildwasser e.V.
z.Hd. Frau Stolz, Frau Zimmermann
Wriezener Str.10/11
13359 Berlin

Oder per E-Mail:

Gf_stolz@wildwasser-berlin.de

Gf_zimmermann@wildwasser-berlin.de

 

für das Schulmotivierende Angebot in der Krisenwohnung des Mädchennotdienstes von Wildwasser e.V.

für das Schulmotivierende Angebot in der Krisenwohnung des Mädchennotdienstes von Wildwasser e.V. suchen wir schnellstmöglich eine Kollegin*, die 3 Mal in der Woche jeweils ca. 3 Stunden Schulersatzprogramm anbietet.

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Hauswirtschafterin

Wir suchen schnellstmöglich eine Hauswirtschafterin für Mädcheneinrichtung zur Festeinstellung für 19,7 Stunden/Woche

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Ausstellung eines bei uns untergebrachten aus Afghanistan geflohenen Mädchens

Wir möchten sehr auf die Ausstellung eines bei uns untergebrachten aus Afghanistan geflohenen Mädchens aufmerksam machen. Sie ist einfach unglaublich gut. Tarane ist 16 und kommt aus Afghanistan. Ihre Kunstwerke können bis zum 05.09. in der Galerie Atelier UR-ART, Pflügerstr. 52, 12047 Berlin“ angeschaut werden. Sie wird immer Samstag und Sonntag von 16.00 bis 22.00 vor Ort sein. Die Ausstellung ist auch noch am Freitag zu dieser Zeit offen. Die Finissage ist am 04.09.

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Wichtiges Signal für Betroffene und Unterstützer*innen

Am 04.06.2021 besuchte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Fachberatungsstellen Wildwasser Berlin und HILFE-FÜR-JUNGS e.V. sowie ihre Bundeskoordinierung, die BKSF. Es gab ein gemeinsames Fachgespräch, das in den Räumen von Wildwasser stattgefunden hat.

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selbsthilfe & beratung

In der selbsthilfe & beratung bei Wildwasser e.V. ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle mit 29,5 Wochenstunden zu besetzen. Bezahlung in Anlehnung an TVL. Die Stelle ist zunächst befristet, mit Option auf Verlängerung. Die selbsthilfe & beratung ist ein Projekt von und für Frauen* und Trans*, die sexualisierte Gewalt in der Kindheit erlebt haben. Wir arbeiten politisch, menschenrechtsbasiert und (Hilfe-) systemkritisch.

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Neues Projekt! Fachliche Begleitung bei der Entwicklung von Schutzkonzepten an Schulen besonderer pädagogischer Prägung in Berlin

Seit August 2020 hat die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Wildwasser e.V. damit beauftragt, modellhaft Schulen besonderer pädagogischer Prägung dabei zu unterstützen, eigene Schutzkonzepte zu entwickeln. Dies ist ein längerer Prozess der Organisationsentwicklung, den jede Schule für sich selbst durchlaufen muss. Um den daraus erwachsenen Anforderungen bestmöglich gerecht zu werden, arbeitet das Team von Wildwasser eng mit Berater*innen von proSchul zusammen, die den Organisationsprozess fachlich begleiten. ProSchul gehört zur Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und bietet allen staatlichen Berliner Schulen Unterstützung in ihren Schulentwicklungsprozessen an.

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Kostenlose Rechtsberatung und Supervision

Die Mädchen*beratungsstelle bietet einmal im Monat (1. Mittwoch von 17.00-19.00) eine kostenlose Rechtsberatung durch eine Anwältin an. Wir suchen ab Januar 2021 zwei Anwältinnen, die diese Beratung gegen eine Aufwandsentschädigung anbieten. Bei Interesse melden Sie sich unter maedchenberatung@wildwasser-berlin.de Das Team der Mädchen*beratungstelle sucht ab Januar 2021 eine neue Supervisorin. Wir suchen eine Person mit einer feministischen Grundhaltung und fundierten Kenntnissen im Bereich der sexualisierten Gewalt. Die Supervision (Fall- und Teamsupervision) soll 14- tägig stattfinden. Bei Interesse melden Sie sich unter maedchenberatung@wildwasser-berlin.de

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Astrid Korten „Poppy“

Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Astrid Korten, der Autorin von „Poppy“ einem sehr einfühlsamen Roman zu sexualisierter Gewalt. 50 Cent jeden verkauften Buches wird für unser Schwesternprojekt Wildwasser Nikaragua „aguas bravas“ gespendet werden. Die Situation dort ist, wie die Mitgründerin Brigitte Hauschild sehr plastisch beschrieben hat, sehr prekär, so dass jede Unterstützung dringend notwendig ist.

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