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Schwarze Frauen* und Frauen* of Color für gemeinsame Gruppe gesucht

Schwarze Frauen* und Frauen* of Color für gemeinsame Gruppe gesucht

Ich war bereits in einigen Gruppen (sowohl Selbsthilfe als auch angeleitete therapeutische Gruppen) und war dort meistens die einzige nicht weiße Person im Raum. Ich habe mich dort immer sehr unwohl und isoliert gefühlt, insbesondere auch deshalb, weil ich viele der Themen, die mich am meisten beschäftigen dort nicht ansprechen konnte/wollte. Fast alle Gewalterfahrungen, die mir passiert sind, geschahen durch Männer aus meiner Community. Dadurch fühle ich mich häufig in einer Zwickmühle und hatte bisher keine Möglichkeit über dieses Thema/meine Erfahrungen zu sprechen. Zum einen, weil das Thema, nach meinem Empfinden, in meiner Community ein großes Tabuthema ist und weil ich in Räumen mit weißen Frauen* das Thema nicht ansprechen möchte aus Angst instrumentalisiert zu werden. Ich suche deshalb nach anderen Schwarzen Frauen* und Frauen* of Color, die ähnliche Erfahrungen gemacht haben und/oder Interesse daran haben sich zu empowern und auszutauschen (nicht nur über dieses Thema, sondern gerne auch über alles andere was für uns wichtig ist).

Bei Interesse meldet Euch unter Email: selbsthilfe@wildwasser-berlin.de

Wichtiges Signal für Betroffene und Unterstützer*innen

Am 04.06.2021 besuchte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Fachberatungsstellen Wildwasser Berlin und HILFE-FÜR-JUNGS e.V. sowie ihre Bundeskoordinierung, die BKSF. Es gab ein gemeinsames Fachgespräch, das in den Räumen von Wildwasser stattgefunden hat.

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selbsthilfe & beratung

In der selbsthilfe & beratung bei Wildwasser e.V. ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine Stelle mit 29,5 Wochenstunden zu besetzen. Bezahlung in Anlehnung an TVL. Die Stelle ist zunächst befristet, mit Option auf Verlängerung. Die selbsthilfe & beratung ist ein Projekt von und für Frauen* und Trans*, die sexualisierte Gewalt in der Kindheit erlebt haben. Wir arbeiten politisch, menschenrechtsbasiert und (Hilfe-) systemkritisch.

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Neues Projekt! Fachliche Begleitung bei der Entwicklung von Schutzkonzepten an Schulen besonderer pädagogischer Prägung in Berlin

Seit August 2020 hat die Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie Wildwasser e.V. damit beauftragt, modellhaft Schulen besonderer pädagogischer Prägung dabei zu unterstützen, eigene Schutzkonzepte zu entwickeln. Dies ist ein längerer Prozess der Organisationsentwicklung, den jede Schule für sich selbst durchlaufen muss. Um den daraus erwachsenen Anforderungen bestmöglich gerecht zu werden, arbeitet das Team von Wildwasser eng mit Berater*innen von proSchul zusammen, die den Organisationsprozess fachlich begleiten. ProSchul gehört zur Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie und bietet allen staatlichen Berliner Schulen Unterstützung in ihren Schulentwicklungsprozessen an.

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Kostenlose Rechtsberatung und Supervision

Die Mädchen*beratungsstelle bietet einmal im Monat (1. Mittwoch von 17.00-19.00) eine kostenlose Rechtsberatung durch eine Anwältin an. Wir suchen ab Januar 2021 zwei Anwältinnen, die diese Beratung gegen eine Aufwandsentschädigung anbieten. Bei Interesse melden Sie sich unter maedchenberatung@wildwasser-berlin.de Das Team der Mädchen*beratungstelle sucht ab Januar 2021 eine neue Supervisorin. Wir suchen eine Person mit einer feministischen Grundhaltung und fundierten Kenntnissen im Bereich der sexualisierten Gewalt. Die Supervision (Fall- und Teamsupervision) soll 14- tägig stattfinden. Bei Interesse melden Sie sich unter maedchenberatung@wildwasser-berlin.de

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Astrid Korten „Poppy“

Wir freuen uns über die Zusammenarbeit mit Astrid Korten, der Autorin von „Poppy“ einem sehr einfühlsamen Roman zu sexualisierter Gewalt. 50 Cent jeden verkauften Buches wird für unser Schwesternprojekt Wildwasser Nikaragua „aguas bravas“ gespendet werden. Die Situation dort ist, wie die Mitgründerin Brigitte Hauschild sehr plastisch beschrieben hat, sehr prekär, so dass jede Unterstützung dringend notwendig ist.

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Wenn das Zuhause kein sicherer Ort ist

Wenn das Zuhause kein sicherer Ort ist Meldungen aus China bestätigen, was Fachberatungsstellen für Betroffene geschlechtsspezifischer Gewalt auch in Deutschland befürchten: In der aktuellen Krisensituation mit starken Einschränkungen im öffentlichen Leben steigt die Gefahr für Frauen und Kinder, häusliche und sexualisierte Gewalt zu erfahren. Das eigene Zuhause ist zu oft kein sicherer Ort. Laut einer Pekinger Frauenrechtsorganisation war die Zahl der Betroffenen von häuslicher Gewalt, die sich während der verordneten Quarantäne an die Hilfsorganisation gewandt haben, dreimal so hoch wie zuvor.

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Gegen eine Instrumentalisierung durch Rechtspopulist*innen

Wir sind entsetzt und vor voller Trauer angesichts des rassistischen Anschlags von Hanau. Rechte Gewalt tötet Menschen in unserer Mitte. Es ist vollkommen unerträglich, dass Personen, die nicht dem Bild der Mehrheitsgesellschaft entsprechen, Angst haben müssen. Die Antwort kann nur eine klare und eindeutige Gegenposition gegen diese Hetze sein, wo auch immer sie auftritt.

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Presseerklärung

Gemeinsame Presseerklärung der Landesflüchtlingsräte und des Flüchtlingsrates Berlin 29.03.2019 Zur Kampagne von BMI, BAMF und CDU/CSU-Fraktion gegen die Flüchtlingsräte: "Wir stellen uns gegen die Orbanisierung!"

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